Ich blick' mich um,
ich seh' nur Wald,
nur Schwarz rundum,
dunkel und kalt.
Es ist bei Weitem nicht so unfreundlich und karg wie es sich anfühlt, doch genau das, es fühlt sich so an. Obwohl wenige Schritte von hier Menschen sind — ich weiß es, ich komm von dort — gehe ich entgegengesetzt, weg, weiter ... Ich suche Freiheit, Freiheit vor allem vor mir. Ich fliehe statt mich zu stellen und verlaufe mich in Gedanken, im Wald.
Ich seh' mir einen Baum an, dessen Rinde, will ihn fühlen und begreifen, aber erfassen kann ich ihn nicht. Sein Alter ist mir egal, auch was er gesehen hat, aber ist irgendjemand, irgendwann genauso vor ihm gestanden und hat versucht ihn zu sehen? Ich nicht.
Dann geh' ich weiter und denke nicht, versuch' unbewusst (und darum irgendwie bewusster als mir lieb ist) Wege zu meiden. Es geht nicht, ich muss im Graben gehen, dort die Erde spüren. Gern wär ich jetzt barfuß, aber es ist zu kalt. Weich würd' ich mich jetzt schimpfen, doch dann müsste ich, um das Gegenteil zu beweisen, barfuß im Schlamm waten. Zu kalt!
Ich blick mich um,
ich seh' nur Wald,
nur Schwarz rundum,
dunkel und kalt.
12. September 2007
nachwehen
Abgesehen davon, dass meine Diplomarbeit während der letzwöchigen Reise keine großen Schritte gemacht hat, stellen sich nun auch noch Nachwehen ein ... finanzieller Art.
Vorausgerechnet bleibt mir Ende diesen Monats genau soviel übrig, wie am Ende eines Standardmonats übrigbleiben sollte. Weiters nicht schlimm, wäre nicht vor ein paar Tagen die lang ersehnte Kaution aus Hamburg angekommen. Also war ich wieder mal zu Teuer ... egal, mein erster ordentlicher Gehalt wird höher sein als all die Kleinigkeiten des letzten Jahres zusammen.
Doch Lichtblicke tun sich auf, namentlich ist die Hochzeit endlich fertig geschnitten, somit kann morgen das Lable gedruckt und das fertige Kind verschickt werden und zweitens soll um Weihnachten herum getanzt werden, und zwar vor meiner Kamera, auch das freut ...
... mein Physiotherapeuth wollte mich sehen ... hat er aber nicht!
Vorausgerechnet bleibt mir Ende diesen Monats genau soviel übrig, wie am Ende eines Standardmonats übrigbleiben sollte. Weiters nicht schlimm, wäre nicht vor ein paar Tagen die lang ersehnte Kaution aus Hamburg angekommen. Also war ich wieder mal zu Teuer ... egal, mein erster ordentlicher Gehalt wird höher sein als all die Kleinigkeiten des letzten Jahres zusammen.
Doch Lichtblicke tun sich auf, namentlich ist die Hochzeit endlich fertig geschnitten, somit kann morgen das Lable gedruckt und das fertige Kind verschickt werden und zweitens soll um Weihnachten herum getanzt werden, und zwar vor meiner Kamera, auch das freut ...
... mein Physiotherapeuth wollte mich sehen ... hat er aber nicht!
10. September 2007
diplomreisen
Erstens ... wer raucht, bleibt Raucher, auch wenn er sich (und anderen) verspricht es nicht mehr zu sein ... Rückfall miteinbegriffen, aber ich gebe nicht auf! (Teufel der du in mir wohnst, dein Ende ist nah !!!)
Aber nun Anderes:
Diplomreise war und zweiundzwanzig letzte Intermedianer überfielen die kroatische Stadt Zadar. Folglich Überlastung sämtlicher Serviceeinrichtungen im Gebiet um «Diklo», nächtlich nackt baden und nachträglich nicht schämen.
Nachdem der Vermieter sich über die schlafgewohnheiten (durchschnittlich zwischen 5:00 und 13:00 uhr) gewundert hat begannen auch wir uns über das eine oder andere zu wundern, das dasein als Homo Vagabundus, als Diplomant, als Raucher ... dies aber nur nebenbei.
Gefeierte Geburtstage, gefeierte Enden, gefeierte Anfänge.
Anruf Donnerstags um 10:00: Jobangebot als Cutter für Werbetrenner. Interessant im Anfang, relativiert im Zuge und fraglich für die Zukunft.
Ist der Job so gut wie er klingt? Wohin führt mich dieser Weg? Bin ich in der Situation einen Job aus prinzipiellen Gründen abzulehnen? Muss ich froh über jede mir angebotene Stelle sein? Wie gehe ich grundsätzlich damit um?
Auf ein neues, und die Diplomarbeit ruft!
Aber nun Anderes:
Diplomreise war und zweiundzwanzig letzte Intermedianer überfielen die kroatische Stadt Zadar. Folglich Überlastung sämtlicher Serviceeinrichtungen im Gebiet um «Diklo», nächtlich nackt baden und nachträglich nicht schämen.
Nachdem der Vermieter sich über die schlafgewohnheiten (durchschnittlich zwischen 5:00 und 13:00 uhr) gewundert hat begannen auch wir uns über das eine oder andere zu wundern, das dasein als Homo Vagabundus, als Diplomant, als Raucher ... dies aber nur nebenbei.
Gefeierte Geburtstage, gefeierte Enden, gefeierte Anfänge.
Anruf Donnerstags um 10:00: Jobangebot als Cutter für Werbetrenner. Interessant im Anfang, relativiert im Zuge und fraglich für die Zukunft.
Ist der Job so gut wie er klingt? Wohin führt mich dieser Weg? Bin ich in der Situation einen Job aus prinzipiellen Gründen abzulehnen? Muss ich froh über jede mir angebotene Stelle sein? Wie gehe ich grundsätzlich damit um?
Auf ein neues, und die Diplomarbeit ruft!
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